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Hier finden Sie wichtige Termine und aktuelle Informationen. Schauen Sie regelmäßig herein!

 

 

Wer hilft mit, in den Monaten April bis September unsere kleinen Schreihälse zu versorgen?

Wir suchen ständig nette Leute, die sich etwas zutrauen: nämlich eine liebevolle Vogelmama oder Vogelpapa zu sein. Mehr als 2/3 aller Vögel werden in den Brutmonaten gebracht. Eine schöne und lohnenswerte Arbeit, die in unserem netten Team viel Freude macht. Ob vormittags für ein paar Stunden, Nachmittags, nach Feierabend oder stundenweise am Wochenende: die Kleinen haben immer Hunger.

Melden Sie sich, wenn Sie mal einen Einblick in den Aufgabenbereich bekommen wollen und kommen einfach mal vorbei.

immer hungrig: kleine Amsel

 

Umweltbildung für Kinder in der Vogelstation

Über ein weiteres Weihnachtsgeschenk konnte sich die Wildvogelauffangstation kurz vor den Fereirtage freuen:die Hennefer Amman Verdichtungen Gmbh spendete zugunsten der Umweltbildung für Kinder 750€. Damit können endlich einige Projekte zum Thema Vogelschutz mit jungen Menschen ins Auge gefasst werden.

Das Team der Wildvogelhilfe Rhein-Sieg bedankt sich sehr herzlich bei ihrem großzügigen Spender!

Fototermin zur Übergabe des symbolischen Schecks, aufgenommen kurz vor der verordneten Stallpflicht.

 

 

Die Brutsaison kann beginnen, wir sind gewappnet!

Seit heute verfügen wir über zwei weitere Küken-Aufzuchtschränke.  Dafür bedanken wir uns sehr herzlich bei der Karl Kaus Stiftung, die uns die Anschaffung ermöglicht hat!

Nun haben wir mittlerweile vier Kükenschränke. Das wird die Arbeit sehr erleichtern, denn so können wir die Nestlinge ein wenig mehr verteilen und nach Vogelart zusammensetzen.

 

   
     

10 Jahre Wildvogelauffangstation! Wir feiern mit Ihnen!

Fest der Vögel, der Tag der offenen Tür in der Vogelstation: am 11.06.2017 von 11-17 Uhr.

   

 

 

 

Zahlreiche Infostände aus Tier- Natur- und Umweltschutz bereichern unsere Veranstaltung. Für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt dank unserer fantastischen BäckerInnen und Köche/Innen



 

 Bufdi für 2017/ 2018 gesucht! Bewerbe Dich jetzt! Beginn des Bundesfreiwilligendienstes ab August 2017

Du bist 2017 mit der Schule fertig? Du hast ein wenig Zeit bis zum Studium oder Deiner Berufsausbildung und möchtest Dich im Naturschutzbereich beschäftigen?

Oder Du machst gerade eine berufliche Auszeit und möchtest mal etwas anderes kennenlernen und eine Zeit in Deinem Leben sinnvoll verbringen?

Oder Du hast Deine Arbeitszeit mit Beginn der Rente beendet, bist aber fit genug, noch etwas Schönes und Nützliches im Leben zu beginnen?

Dann bist Du hier richtig!

Wir bieten Praktika für interessierte Menschen in der Wildvogelstation an. Neben der täglichen Pflege und Aufzucht der unterschiedlichsten Vögel sind Außeneinsätze zum Einfangen oder Monitoring von Vögeln möglich sowie Fahrten zum Tierarzt. Dort kann nach Absprache bei Behandlung und OPs assistiert oder zugeschaut werden.

Du solltest tierlieb sein sowie interessiert an unseren einheimischen Wildvögeln. Du hast vielleicht schon Erfahrung im Umgang mit Tieren und solltest Engagament bei der Tierpflege mitbringen.Dein Job bei uns ist fantastisch: so nahe wie wir kommt kaum ein anderer Mensch den heimischen Wildvögeln.

Schreibe uns eine E-Mail oder ruf uns an! Gerne kannst Du die Station auch mal besichtigen und Dir ein Bild von Deinem Aufgabenbereich machen.

Wir freuen uns auf Dich!


 Nester hängen lassen!

Verboten nach § 44 Bundesnaturschutzgesetz ist das Entfernen von Nestern und Vogelbauten sowie das Stören der Ruhe- und Aufzuchtorte dieser Tiere. Alle heimischen Vögel sind im Gesetz als besonders geschützt verankert.

Streng geahndet wird das Entfernen von Schwalbennestern, Nestern von Dohlen, Haussperlingen und Mauerseglern an den Häusern. Ist ein Entfernen der Nester notwendig geworden, muß umgehend Ersatz geschaffen werden. Kunstnester bekommen Sie im einschlägigen Fachhandel.

Probleme bereiten oft Dohlennester in Kaminen. Hier kann Ihr Schornsteinreinigungsfachbetrieb ein einfaches Gitter über dem Schornstein montieren.

An alle Schornsteinfeger und Handwerker am Bau: Werfen Sie bitte die Vogeljungen nicht fort. Es gibt genügend Stellen, die sich liebevoll um die Vogelkinder kümmern und sie fachgerecht aufziehen. Sollten Sie ein mit Jungvögeln besetztes Nest aus dem Schornstein oder einer Stelle im Gebäude holen, rufen Sie bitte das nächste Tierheim an, die Feuerwehr oder die Tierrettung. Die kümmern sich um die Vögel und Sie können ohne Zeitverlust mit Ihrer Arbeit fortfahren.

Vielerorts werden Brutstätten von Vögeln wegen eines übertriebenen Hygienebedürfnisses entfernt. Kleine Hilfe: Brettchen unter die Nester zu montieren hilft vor größerer Verschmutzung. Mit einem Hochdruckreiniger bekommt man die Schmutzflecken meist weg. Gute Ergebnisse erzielt man auch nur mit Schrubber, einem milden Reiniger und Wasser.

Unsere Vögel brauchen unseren Schutz! Viele "Hausbrüter" wie Spatzen und Schwalben sind mittlerweile in ihren Beständen stark gefährdet!

Klären Sie freundlich Ihre Nachbarn auf und weisen Sie auf den besonderen Status unserer heimischen Vögel hin!


 

Hände weg von Jungvögeln!

Jedes Jahr um dieselbe Zeit - nämlich zwischen April und September - füllt sich unsere Auffangstation mit jungen Vögeln. Teilweise ist der Ansturm so groß, dass wir einen Aufnahmestopp verhängen müssen.

Viele Vögel, die all die Jahre bei uns ankamen, brauchten unsere Hilfe aber gar nicht. Sie wurden schlichtweg aus Unwissenheit "entführt". Der häufigste Grund sind die eigenen oder Nachbars Katzen, ein weiterer ist das Unwissen, dass Jungvögel noch sehr hilflos wirken, wenn sie das Nest verlassen. Oft können sie sogar kaum richtig fliegen, laufen auf unsicheren Beinchen umher und schauen arglos in die Welt! Diese Phase dauert ein paar Tage. Dennoch sind sie nicht aus dem Nest gefallen, sie werden gefüttert, angeleitet und von den Altvögeln emsig bewacht. Ein weiterer Grund ist das Ammenmärchen, dass Vogeleltern ihre Kinder nicht mehr annehmen, sobald der Mensch sie angefasst hat.


Die Vogeleltern warnen ihre Kinder vor Gefahren - so auch vor Katzen. Daher bitte keine Vogeljunge einfach einsammeln! Diese gesunden und gut versorgten Tiere nehmen jenen Vögeln den Platz in der Auffangstation weg, die ihn wirklich dringend brauchen: verletzte, entkräftete oder kranke Vögel, nackte oder spärlich befiederte Nestlinge oder Jungvögel, deren Eltern tatsächlich durch ein Unglück umgekommen sind oder deren Nest durch ein Unglück zerstört wurde!

An der Straße oder an einem anderen ungünstigen Ort aufgefundene Jungvögel können Sie ohne Probleme anfassen und an einen geschützten Platz unter einer Hecke oder Strauch in der Nähe umsetzen - die Vogelkinder und Eltern finden einander durch Rufen.

Falls Sie dennoch ein Vogelkind aufgenommen haben: Füttern Sie bitte keine ungeeigneten Dinge! Immer wieder bekommen wir Vögel zur Pflege, die mit Brot, Hackfleisch, Katzenfutter, Salat, Wurst und ähnlichem gefüttert wurden. Meist können wir diese Tiere nicht mehr retten, weil die falsche Nahrung das empfindliche Verdauungssystem vergiftet hat. Junge Vögel sind so empfindlich wie menschliche Säuglinge! Füttern Sie bitte gar nichts, geben Sie nur tröpfchenweise Wasser, eventuell mit Elektrolyten versetzt, bis Sie sich informiert haben.

Nehmen Sie den Vogel mit ins Haus, wo er geschützt ist vor Beutegreifern aller Art. Sorgen Sie zuerst für das körperliche Wohlbefinden des Tierchens, bevor Sie eine Auffangstation anrufen!

 

   

Er braucht auf jeden Fall Hilfe....

 

...und er ist schon freiwillig aus Mutters Nest ausgezogen

 

 Und wenn Sie doch einen Jungvogel in Not gefunden haben....

Wärme:

Nackte Jungvögel bedürfen einer kontinuierlichen Wärmezufuhr (ca. 30° C) Tag und Nacht! Prüfen Sie die Wärme, damit dem Vogel nicht zu heiß wird, eventuell mit einem Thermometer. Setzen Sie den Vogel in einem zum Nestchen geformten weichen Tuch oder alten Socken auf oder unter die Wärmequelle.

Wenn Sie keine Wärmelampe haben, müssen Sie notfalls auch nachts aufstehen, um Körnerkissen, Wärmeflasche oder andere Hilfsmittel erneut aufzuwärmen. Warum ist das so wichtig? Unbefiederte Jungvögel verlieren über die Haut extrem schnell Wärme. Ein warmer Wintersocken alleine reicht nicht aus, um das Vogelkind warm zu halten. In der Natur werden die Nestlinge von den Eltern durch Körperkontakt ununterbrochen gewärmt, bis sie befiedert sind. Kühlen die Vögelchen aus, wird die Körperwärme auch aus den lebenswichtigen Organen entzogen. Die Organe - wie Leber, Nieren, Lungen - werden durch das Auskühlen irreparabel geschädigt; der Vogel stirbt! Schon eine einzige stärkere Unterkühlung reicht aus, um das Vögelchen massiv zu schädigen!

Nahrungszufuhr:

Junge Vögel wachsen enorm schnell heran. Kleinere Arten sind innerhalb von 3-4 Wochen komplett ausgewachsen. Die kleinen Vogelkörper leisten schier Unglaubliches, um dieses Wachstum zu ermöglichen. Besonders in den ersten 10 Lebenstagen (bei Singvögeln) benötigen die Vogelküken daher eine sehr regelmäßige und in kurzen Abständen angebotene Nahrungszufuhr. Unbefiederte Küken füttert man daher alle 20-30 Minuten über 14 Stunden lang - also von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Bitte nur kleine Mengen füttern, da der Körper ein Zuviel an Nahrung nicht gut verwerten kann. In den ersten Lebenstagen wird die Nahrung in das Körperwachstum gesteckt, besonders aber in die Federbildung. Erst wenn der Vogel befiedert ist, wird er alle 1-2 Stunden gefüttert.

Notfallfutter:

Die meisten Singvögel, auch die Körnerfresser, benötigen zum Heranwachsen tierisches Eiweiß - also Insekten! Sind die Geschäfte noch offen, bekommen Sie im Zoofachgeschäft alles, was Sie brauchen. Es gibt Fertigfuttermischungen für die Handaufzucht von Wildvogelnestlingen. (Bitte kein Eifutter für Sittiche benutzen!) Alternativ können Sie Beoperlen kaufen und diese einweichen und verfüttern. Angereichert mit kleinen Heimchen, Wachsmottellarven, Pinkies oder Buffalos (keine Mehlwürmer!) erhalten die Vögel eine vollwertige Ernährung. Sehr junge Vögel kann man auch mit einem speziellen Handaufzuchtfutter für Papageien ernähren. Dieses Futter kann man leicht zum "Babybrei" anrühren und gut mit einer Einwegspritze verfüttern. Denken Sie daran: Falsche Nahrung macht krank!

Aber wie es so ist, finden Sie den Vogel am Wochenende oder nach Geschäftsschluss und müssen kreativ werden!

Dann können Sie ein Ei in der Pfanne mit Mineralwasser stocken lassen. Das können sie als Notfallfutter anbieten. Rabenvögel dürfen zusätzlich ein wenig geriebene Haferflocken, Tatar oder Hühnerherzen bekommen (kein fettes Fleisch oder Schweinefleisch!). Vergessen Sie nicht, dem Tierchen ein wenig Wasser an den Schnabel zu träufeln, gerne mit ein klein wenig Dextrose versetzt.

Wichtig:

Haben Sie sich entschlossen, dem Vogel zu helfen, müssen Sie all das dauerhaft gewährleisten. Junge Vögel müssen den ganzen Tag versorgt werden, man kann sie nicht den halben Tag alleine lassen, weil man zur Arbeit gehen muss! Sind Sie in dieser Situation, suchen Sie bitte schnellstens eine Auffangstation in Ihrer Nähe.

Denken Sie bitte auch daran, dass die Vogelpfleger zumeist ehrenamtlich tätig sind und sich über eine Spende freuen. Die Aufzucht von Jungvögeln geht in der Aufzuchtsaison kostenmäßig schnell in den vierstelligen Bereich und wird häufig von den Ehrenamtlern privat mitfinanziert.

Weitere Auffangstationen für Ihre Postleitzahl:


 


http://wildvogelhilfe.org/aufzucht/auffangstationen.html 

                                     

 

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